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Zum Nachdenken und Mitmachen

23 Kommentare zu “Zum Nachdenken und Mitmachen

  1. putetet

    Hihihi, sehr witziger Spruch. Leider war heute nichts mit nicht arbeiten. War mit dem schweren Tele auf Libellenjagt 😉 Warst du denn im Urlaub? Hast lange nichts gepostet!
    LG Alexander

  2. zimmermannmon

    Wäre sehr interessant, sich das Gesicht eines Chefs vorzustellen, dem ein Mitarbeiter diese Begründung fürs fehlen liefert, lol! Aber der Spruch ist klasse! Und wenn man es schon meist nicht mit einem ganzen Tag machen kann, dann sollte man sich wenigstens kleine Momente leisten!
    Schönen Sonntag gewunschen!

    1. Gerhard Reimann Post author

      Das sehe ich auch so, oft sind es die kleinen Momente im Leben, die es so lebenswert machen.
      Mit dem Gesicht habe ich einmal erlebt. Es gab einen Kunden (Rechenzentrum), die generell Freitags um 16 Uhr Fehler gemeldet haben, was immer bedeutete, dass ich nicht vor 22 Uhr zu Hause war. Nach Rücksprache mit meinem Arbeitgeber war klar, dass ich innerhalb von 4 Stunden nach Störungsmeldung (Arbeitszeit 8 – 17 Uhr) vor Ort sein muss, d.h. Freitag 16 Uhr Meldung => Montag 11 Uhr vor Ort. Als ich dann am kommenden Montag kurz vor 11 erschien war die bissige Frage:“ Warum erscheine ich erst jetzt , ich wohne doch gar nicht so weit weg“ , meine Antwort: „Ich habe erst die Kinder zur Schule gebracht und dann noch ganz in Ruhe gefrühstückt.“ Der Gesichtsausdruck war unbezahlbar. Der weitere Nebeneffekt war, das fortan die Störungen gemeldet wurden, wenn sie auftraten.
      Wünsch Dir noch einen angenehmen Sonntag mit schönen Momenten.

      1. zimmermannmon

        Es sind wirklich die kleinen Momente, die das Leben schön machen, an manchen Tagen sogar die einzigen, die lächeln lassen können!
        Klasse Timing für eine Fehlermeldung, wenn dann Überstunden anstehen. Gut, daß du das mit deinem Arbeitgeber besprochen hast, das sieht doch dann schon ganz anders aus mit dem machen müssen! Und herrlich, deine Reaktion und die Antwort von dir, ich kann mir so gut vorstellen, was für ein unbezahlbarer Gesichtsausdruck das bei deinem Gegenüber war, hihihihi!!! Und siehste, geht doch!
        Dankeschön, es war ein guter Sonntag mit schönen Momenten, da kann man in der kommenden Woche von zehren, ich wünsche dir einen guten Start in selbige und einen schönen Montag!

  3. relaxedlive

    Mit dieser ständig zunehmenden Beschleunigung tun wir uns als Gesellschaft m.E. nix Gutes.
    Sogar in den Nachrichten spricht man bei Verkehrsstau von ZeitVERLUST.
    Wir kommen nicht 20min später an. Wir VERLIEREN Zeit.

    Es beginnt bei den ganz Kleinen die man mit ein paar Monaten in die Kindergrippe steckt und die schon early english lernen müssen bevor sie überhaupt noch richtig reden können.
    Bereits Kinder mit Adipositas mit all den gesundheitlichen, negativen Folgen.
    https://gesund.co.at/fettsucht-bei-kindern-11439/
    Jugendliche die auf den Turnunterricht pfeifen …usw.

    Wir sitzen uns zu Tode… schöne Grafik dazu … https://www.ergotopia.de/infografik-sitzen-kann-toedlich-sein-gross
    Das ist krank.
    Ich schließe mich da keineswegs aus – VERÄNDERUNG beginnt bei jedem Einzelnen.

    So – und heute raus in die NATUR.
    Schönen Sonntag mit viel Bewegung in frischer Luft.

    1. Gerhard Reimann Post author

      Wir sind schon lange keine freien Menschen mehr, sondern eine manipulierte Masse. Uns wird immer mehr Eigenständigkeit geraubt um dann anschließend sagen zu können, dass man Verantwortung für uns übernehmen muss. Das ganze System ist krank!!
      Zeit verlieren, Zeit gewinnen Zeitmanagement. So ein Blödsinn!! Die Zeit lässt sich nicht managen, man kann sie weder gewinnen noch verlieren. Dieses immer mehr, weiter, höher macht krank, wenn man sich davon infizieren lässt. Ein wenig mehr auf seinen Körper hören, gelegentlich andere Wege gehen macht das Leben interessanter, spannender – auch wenn es nicht immer von den anderen akzeptiert wird, so hat man doch wenigstens das Gefühl, dass man lebt.
      Übrigens Thema Sprachen lernen, das heißt hier doch nur Grammatik lernen. Es gibt kaum Lehrer, die eine korrekte fremdsprachige Aussprache beherrschen (auch wenn sie es sich einbilden). Mit der Grammatik tun sie sich da leichter aber eine Sprache lernen ist etwas ganz anderes.
      So und jetzt genug geschwafelt – raus aus dem Haus und Frischluft schnuppern.
      LG und einen schönen Sonntag noch
      Gerhard

      1. relaxedlive

        Gerhard, ich bin da ganz bei Dir.
        Bei meinem Alter steht mittlerweile eine fünf davor … manchmal fühle ich mich in unserer Gesellschaft trotzdem bevormundet wie ein Kind.

        Wir LEBEN nicht, wir werden GELEBT!!
        Dem Großteil der Menschen fällt das gar nicht (mehr) auf.

        Das Thematisieren dieses Wahnsinns war für mich auch ein Grund den Blog zu starten.
        Ich setze mich BEWUSST mit vielen Lebensthemen auseinander und anderen hilft vielleicht die eine oder andere Buchempfehlung.
        Da sind wirklich TOP-Bücher dabei von Ärzten, Psychologen, Heilpraktikern, Meditations-Lehrern usw. die ihr Praxis-Wissen, dass sie sich in Jahrzehnten angeeignet haben, an die interessierten Leser weitergeben.
        Diese Bücher enthalten so viel Lebensweisheit.

        Wobei mir klar ist. Jene Menschen, die den „Rattenfängern“ blind folgen – die werden wir mit unserem Geschreibsel wohl nie erreichen …
        Wahrscheinlich LEBT es sich einfacher, wenn man nie irgendetwas hinterfragt und alles stillschweigend akzeptiert …
        lg

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