Gerhards Fotoblog

the return of a legend

21 Kommentare zu “the return of a legend

    1. Gerhard Reimann Post author

      Dieser rebloggte Beitrag war eher zur Info an die Analogliebhaber. Selber gehöre ich dieser Spezie nicht an, da ich das sehr lange betrieben hatte und ich für mich keinen Vorteil gegenüber der digitalen Bildbearbeitung erkennen kann.

  1. oteske

    Wir hatten den damals auf der Sternwarte als Meterware. Ich habe alle meine Kameras auch noch, aber warum wieder mit analog anfangen? Es gab Zeiten da war digital die Zukunft, jeder wollte digital. Jetzt hat jeder digital und alle wollen analog wieder haben. Klar ich bedaure alle die es nie gemacht haben, man sollte es kennen, auch die Entwicklung und das erstellen von Abzüge. Aber wieder zurück???
    Gruß
    Oli

    1. Gerhard Reimann Post author

      Bin da ganz Deiner Meinung, lieber Oli. Wieder in die analoge Welt einzusteigen kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Hab das lange genug gemacht und bin glücklich mit der digitalen Fotografie. Im hellen Raum Bilder bearbeiten, keine Chemierückstände und sehr leicht Bearbeitung. Die netten Erlebnisse in der Dunkelkammer bleiben in guter Erinnerung, die hatten aber nichts mit der Fotografie zu tun.
      LG
      Gerhard

      1. oteske

        Ich möchte die Erfahrungen auch nicht missen, alleine den Geruch in der Dunkelkammer werde ich nie vergessen. Einen ganzen Tag Arbeit für drei Abzüge und davon sind dann zwei an der Trockenpresse angebrannt. Es war eine schöne Zeit aber Briefe möchte ich auch nicht mehr auf einer Schreibmaschine schreiben müssen. Aber ich denke, dass die Erfahrung heute sehr hilfreich ist. Mein Sohn hatte das in Gimp mit dem Abwedeln und Nachbelichten nie verstanden bis ich ihm mal erklärt hatte wie das in einer Dunkelkammer funktioniert. Auch die Aussage vieler Menschen sie würden keine Bildbearbeitung betreiben früher konnte man das ja auch nicht. Das ist in meinen Augen absolut falsch, man hat es nur anders gemacht. Es hat angefangen mit der Filmauswahl ein HP5 ist was anderes als ein FP4, genauso beim entwickeln Neofin rot oder blau und zuletzt auf welchem Papier. Und selbt wenn man seine Filme in ein Labor gegeben hat haben die dort automatisiert vieles nachbearbeitet. Von daher denke ich ist die Erfahrung unbezahlbar und einen Film aus Spaß mal durchziehen, klar warum nicht aber zurück niemals.

        Gruß
        Oli

  2. peter bachstein

    Eine ähnliche Entwicklung gibt es ja auch bei Tonträgern. Viele Leute haben wieder Spaß an der analogen schwarzen Langspielplatte. Ich bin mir da nicht so sicher ob es nicht nur ein nostalgischer Rückblick ist. Trotzdem fand ich damals die Langspielplatten sehr schön weil die Cover oft richtig schön aussahen. Richtige Kunstwerke waren das gewesen. Ganz so kreativ sind die Cover der CDs nict. Das wäre aber kein Grund für die Rückkehr zum analogen Tonträger

    1. Gerhard Reimann Post author

      Bin da der gleichen Meinung wie Du. Warum eine knisternde LP auflegen, oder den Bandsalat entheddern müssen, wenn es komfortabler geht. Digitale Bildbearbeitung ist so einfach im Vergleich zu analogen.
      Ich verstehe sowieso nicht, warum Kodak jetzt wieder mit dem Film weitermacht, wo vor über 10 Jahren das Festhalten am Film der Weg Richtung Konkurs ging, obwohl sie die Erfinder der digitalen Fotografie waren.

      1. oteske

        Meine erste war eine Kodak. Die hatten richtig gute Ideen. Ich wäre ihnen bestimmt auch treu geblieben aber die Sensoren waren zu klein (Format nicht MP). Das Spiel mit der Tiefenschärfe kaum möglich. Aber irgendwie sind sie dann stehen geblieben. Ich fande das damals sehr schade. Die Schneider-Kreuznach Optiken waren ja auch nicht schlecht.
        Gruß
        Oli

        1. Gerhard Reimann Post author

          Meine erste digitale war auch eine Kodak (war ja bei der Firma) mit 100.000 Pixel, das war 1997.
          Von da an wusste ich aber, dass, wenn die Kameras besser werden, ich komplett umsteigen werde. Ein Zurück wird es auch bei mir nicht mehr geben.

  3. Uwe

    Es gibt für mich keinen kompletten Rückweg in die analoge Fotografie. Ich werde nicht wieder stundenlang in der Dunlkelkammer stehen. Es ist für mich ein alternativer Weg neben der Digitalfotografie, die Fotografie für mich zu entschleunigen. Ich habe nur 36 Aufnahmen und da muss ich mir vorher Gedanken machen, als nur mit unterschiedlichen Einstellungen ein paar Fotos durchzurattern. Irgend eine Aufnahme wird schon gut sein. Ich liebe es, die Kamera auf dem Stativ zu haben, mir zu überlegen, welchen Standort ich einnehme und alleine diese Beschäftigung macht für mich den Reiz der analogen Fotografie aus. Für mich hat der Moment des Auslöser drückens damals mehr Spannung gebracht. Heute ertappe ich mich oft dabei, weniger VORHER zu überlegen, frei nach dem Motto „Photoshop wird es schon richten“. Schliesslich passen genug Aufnahmen auf die Karte …..
    Trotzdem soll jeder seinen eigenen, für sich passenden Weg in der Fotografie gehen …

    1. Gerhard Reimann Post author

      Das kann ich mir bei Dir auch nicht vorstellen, dass Du zurück in analoge willst. Ich sehe das als eine andere Möglichkeit, Kreativität auszuleben. Da Dir die räumlichen Gegebenheiten zur Verfügung stehen kannst Du diesen zusätzlichen Pfad beschreiten und ich bin gespannt, was da alles raus kommt.

      1. Uwe

        Es ist soweit, die ersten Filme sind durch und demnächst fahre ich zu einem Freund, die Dunkelkammer nutzen. Bin schon ganz hibbelig. Bericht folgt ……..

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