Gerhards Fotoblog

Scherben bringen Glück

GHR_151215_2008_02Meine Kamera geht fremd

Mit einer alten „Scherbe“ von Pentagon, ein 135 1:2.8 bin ich heute durch die Büsche gekrochen. Damit das ganze auch funktioniert, musste ich dem Objektiv einen Adapter von M42 zur Canon verpassen. Diese Adapter gibt es im Grunde für alle Wechselobjektiv Anschlüsse. Ich hab eine Adapter mit Chip gewählt, damit ich bei Fokussieren bei gedrückter Auslösetaste einen Piepser höre, wenn das Bild scharf ist. Alles andere ist nur im manuellen Modus zu machen. Für die einen bedeutet das Steinzeit-Fotografie, für die anderen einen Schritt in die wahre Welt der Fotografie.

Und Action

Die ersten Aufnahmen waren etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Aufnahmen, hatte ich bereits ein gutes Gefühl, die Belichtung mit Blenden- / Zeiteinstellung anzupassen. Der Piepser zur Unterstützung der Fokussierung ist nach m.E. hilfreich aber nicht notwendig. Die Bilder sind etwas blaustichig, was in Lightroom leicht korrigierbar ist. Die Schärfe könnte jedoch etwas besser sein, aber irgendwie haben diese Bilder für mich einen gewissen Charme.

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Fazit

Um mal einen anderen Look seinen Bilder zu bekommen ist es interessant mit die alten Objektiven zu experimentieren. Sie sin sehr günstig, so um die 20,- Euro für die Linse und nochmal 10-, Euro für einen Adapter, zu erwerben; einfach mal googeln. Vom Handling her sind sie vom Komfort moderner Exemplare weit entfernt und von der Schärfe sind da sicher auch bessere Ausführungen auf dem Markt zu finden. Für die schnelle Fotografie so zwischendurch ist das allerdings nicht.

 

5 Kommentare zu “Scherben bringen Glück

  1. Pingback: weekly reading – KW 51/2015 | vanweh

  2. Mario

    Hallo Gerhard, schöner Blog und tolle Bilder. Dein Projekt bzw. Experiment hat mir richtig gut gefallen – auch die Ergebnisse in Form der Bilder! Habe deinen Post in mein weekly reading KW 51/2015 aufgenommen. Weiter so und viele Grüße! Mario

  3. AHorzella

    Beim Thema M42 werden Erinnerungen wach – meine erste Kamera hatte auch so einen Anschluss. Vor kurzem habe ich mir einen Satz Ilford-Filme gekauft. Analoge Fotografie hat etwas faszinierendes, finde ich.

    1. Gerhard Reimann Post author

      Vor 2 Jahren hatte ich auch so eine Anwandlung. Mit s/w Filmen bestückt ging ich auf die Pirsch. Die Ausarbeitung in der Dunkelkammer war mir dann aber doch zu aufwendig, da ich von den Vorteilen am PC wusste.

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