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Jetzt sind sie fast alle da

Vor einer Woche sah es noch recht dürftig mit den kleinen Frühlingsboten aus. Jetzt sind sind sie an ihren Stellen in großer zahl hervorgekommen.

12 Kommentare zu “Jetzt sind sie fast alle da

    1. Gerhard Reimann Post author

      In der Masse sind sie schon wunderschön anzuschauen, doch aus der Nähe zeigen sie ihre wahre Schönheit.
      Außerdem sind sind das eindeutige Zeichen, dass der Winter vorbei ist.

  1. schriftwechsel

    Am letzten Sonntag konnte ich auch in einem Märzenbecherblütenmeer regelrecht „baden“. Wir waren im Eselsburger Tal bei Herbrechtingen ( Baden-Württemberg) wandern und dort steht die größte Märzenbecherpopulation des Bundeslandes. Es war sehr eindrucksvoll! Weil sie in solcher Menge aus dem Waldboden drückten. Und ja, der Frühling ist da und nicht mehr aufzuhalten! LG!
    ( Ich poste auf meiner Blogseite ein paar Bilder …)

        1. Gerhard Reimann Post author

          Der bedauerliche Grund ist die Veränderung des Bodens. Immer mehr Flächen werden zur besseren Nutzung der Wälder trocken gelegt, Feuchtwiesen, Sümpfe und Moore in Bauland umgewandelt.
          Das dreisteste, was derzeit läuft, ist die Planung der Modernisierung eines 1907 gebauten Wasserkraftwerkes mitten in einem Naturschutzgebiet. Dabei sollen große Flächen überflutet und somit zerstört werden.
          Das Kraftwerk beliefert nur 400 Haushalte! Auf die Frage an die EVN, ob sich der finanzielle Aufwand für den Umbau überhaupt lohnt, wurde geantwortet:“.. mit der Ökostrom – Förderung schon.“ Es sollen Steuergelder, die für den Erhalt unserer Umwelt vorgesehen sind, für genau derselben zur Zerstörung verwendet werden. http://www.smartcitiesconsulting.eu/kamptal-kraftwerk-ja-oder-nein/
          Bei all diesen unschönen Dingen, die um uns herum passieren freue ich mich jedes mal, wenn ich ein kleines Stückchen scheinbar unberührter Natur mit ein paar kleinen Blümchen sehe.
          LG
          Gerhard

          1. schriftwechsel

            Ja, man muss wirklich weit fahren, um unberührte Natur zu finden. Insbesondere in Ballungsgebieten, mögen sie noch so „ländlich“ gehalten werden. Zunehmend wird die Natur wie ein groß angelegter Golfplatz gestaltet. Nichts darf mehr natürlich wachsen, alles muss kontrollierbar sein. Derzeit erlebe ich das wieder durch eine Landesgartenschau, die 2019 dem Fluss Rems gewidmet wird. Jeder kleine Geheimweg wird dieser Tage in eine Radfahr-Fußgängerautobahn umgewandelt. Kein Schleichweg bleibt ein Schleichweg. Ein Bürgermeister aus einer der Gemeinden sieht es halt so: Den jungen Fluss ( in der Gemeinde entspringt die Rems) aus seinem Dornröschenschlaf sanft wecken. So etwas ärgert mich. Sollen sie den Fluss schlafen lassen und die dortige Natur bitteschön in Ruhe lassen.
            Und ich schließe mich Deiner Freude bei Entdecken eines kleinen Stückchens scheinbar unberührter Natur absolut an! LG zurück janette

          2. Gerhard Reimann Post author

            Leider ist es so, dass sobald jemand Profit wittert, die natürliche Umwelt bereits verloren hat. Was hat eine Landesgartenschau mit Natur zu tun? Freie Natur zu zerstören um eine synthetische Scheinwelt zu erschaffen, die dann nur mit riesigen Aufwand erhalten wird, hat nichts mehr mit Natürlichkeit zu tun.
            LG
            Gerhard

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