Gerhards Fotoblog

Im Rausch der Gefühle

In 24 Stunden nonstop Niederösterreich

Insgesamt stellten sich 98 Teilnehmer zum ersten Mal der atemberaubenden Strecke von 600 Km mit rund 6000 Höhenmetern einmal rund um Niederösterreich. Vom Rookie (Beginner) bis hin zum österreichischen Meister im Ultraradsport (2er-Team). Für die Strecke war eine Zeit von maximal 24 Stunden für Teams und 30 Stunden für Einzelfahrer vorgegeben.
Die Teilnehmer haben sich dafür physisch und psychisch gut auf das Rennen vorbereitet. Über den Winter wurde Grundlagentraining gemacht, in den vergangenen Wochen eine spezielle Vorbereitung auf dieses Rennen.
Mit dem für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Wetter hatte Niemand gerechnet und stellt für alle Teilnehmer, neben dem Semmering und der Nachtfahrt, eine zusätzliche Herausforderung dar.
Es geht nicht unbedingt darum, wer der oder die Schnellste ist. Es zählen die Geschichten, die Teamleistung, Unmögliches gemeinsam geschafft zu haben. Wer sich scheut, extreme Herausforderungen anzunehmen, sollte sich an die Worte des ältesten Teilnehmers (67 Jahre) ein Beispiel nehmen. Er sagte kurz vor dem Start: „Als ich von dem Rennen erfuhr, dachte ich mir, ich bin aus dem Waldviertel und da mache ich mit.

Im Ziel

Und hier sind nun ein paar Foto von der Zieleinfahrt. Die Sportler sind im Ziel voll des Glücks, völlig überdreht und freuen sich gemeinsam mit ihrem Team, diese extreme Leistung geschafft zu haben. Der erste Fahrer im Ziel meinte, dass er in den vergangene 21 Stunden gerade man 12 – 14 Minuten Pause gemacht hat. Am Semmering machte er wegen seiner Krankheit (Diabetes) die längste Pause von etwa fünf Minuten.
Ich fand, er sah aus, als käme er gerade vom Brötchen holen zurück.

Anmerkung: Es gibt genügend Menschen, die sich nicht einmal zutrauen, 600 Km mit dem Auto zu fahren.

2 Kommentare zu “Im Rausch der Gefühle

  1. Chris

    Super Bericht. Tolle Fotos.
    600 km mit dem Rad in weniger als 20 Stunden ist wirklich eine Top-Leistung.
    Gratulation an ALLE die teilgenommen haben und somit ihren inneren Schweinehund besiegt haben.
    Ob nun mit einer Spitzenzeit bis ins Ziel oder nicht komplett durchgefahren – für mich sind alle SIEGER.

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