Gerhards Fotoblog

Handyspiele

Vor einer Woche, als mein altes Handy seinen Dienst aus Trotz oder weil es meist unbeachtet blieb, einstellte, kaufte eich mir ein Samsung S7. Mit der eingebauten Kamera machte ich einige Versuche, natürlich mit dem Vorurteil „es ist ja nur ein Handy“, war ich doch recht überrascht. Viele Nahaufnahmen der letzten Tage stammen vom Handy – gemerkt? Also, ich finde es gibt zwar noch sichtbare Unterschiede zur DSLR, wäre ja auch bedenklich wenn es nicht so wäre, aber für ein gutes Foto zwischendurch durchaus verwendbar.

Diese Schmetterlings Aufnahmen sind auch mit dem Handy gemacht und sind noch „gecroppt“!

0 Kommentare zu “Handyspiele

    1. Gerhard Reimann Post author

      Es gibt den Modus „selektive Schärfe“, bei dem der Vorder- oder Hintergrund künstlich verändert wird. Bei diesen Motiven gibt es dabei keine Schwierigkeiten, aber wenn der Schärfeübergang fließend ist sieht das nicht mehr echt aus.

  1. Ule Rolff

    Ich fand wohl deine Kröte uns Spinne ungewöhnlich düster und bisschen flau; eine der Schwächen von Handykameras, wie ich finde. Die durchgehende starke Schärfung nervt mich oft – und hier setzt meine große Verwunderung ein: mit meinem Samsung S5 habe ich noch nie so einen wunderbar unscharfen Hintergrund hingekriegt wie du hier!

    1. Gerhard Reimann Post author

      Die Kröte und die Spinne wurde mit der 5D III gemacht. Das nicht ganz so optimale Belichtung, auch die vielen, kleinen bunten Punkte, liegen an der LED Taschenlampe, die ich als einzige Lichtquelle zur Verfügung hatte. Da bin ich noch am rumtüfteln, wie ich ein vernünftiges Licht mitnehmen kann, ohne zuviel mitzunehmen (muss ja alles wieder im Dunkeln einsammeln).
      Bei den Schmetterlingsbildern hatte ich an der Handykamera den Modus „selektive Schärfe“ eingestellt, dabei wird künstlich der Hinter- oder Vordergrund unscharf gemacht und da ich weniger als 10 cm entfernt war, war das für die Software wohl kein Problem.

      1. Ule Rolff

        Mal sehen, ob das S5 das auch kann –
        zum Beleuchtungsproblem unterwegs im Dunkeln: kennst du die Stirnlampen, die man sich an einem elastischen Stirnband um den Kopf spannt? Als „Softbox“ kann man noch ein weißes Mulltuch drumwickeln und unter dem Stirnband festklemmen. Sieht gediegen bescheuert aus, wenn man so durch die Nacht läuft – aber bei dir ist die Gegend ja nicht so dicht besiedelt.

        1. Gerhard Reimann Post author

          Ich benutze eine Ledlenser H14 Stirnlampe, das mit dem weißen Tuch ist eine super Idee. Ob da bescheuert aussieht ist hier egal. Mitten im Wald ist normalerweise niemand, außer Jäger (die sind höchstens sauer, weil man angeblich das Wild vertreibt) oder Strauchdiebe (die lachen sich dann wohl tot – das haben sie davon).
          Ich habe mir jetzt eine Videoleuchte bestellt, die werde ich dann als „Einstelllicht“ nehmen und mit Blitz die Szene ausleuchten.

    1. Gerhard Reimann Post author

      Bei schwachem Licht sind sie noch stark verbesserungsfähig. Hab letzte Nacht versucht, den Sternenhimmel abzulichten. Manuelle Einstellung, 10 Sekunden, ISO 200. Auslösung mit 5 Sek Vorlauf auf´s Autodach gelegt. Mit ein wenig Nachbearbeitung ist da sogar ein brauchbares Bild raus gekommen und das war nur in JPG.

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