Gerhards Fotoblog

Frühling

Endlich kommen die Farben wieder.

0 Kommentare zu “Frühling

  1. chris

    Nun ja, der Raps verabschiedet sich bei uns schon wieder.
    Von den Obstbäumen blüht auch nur noch der Apfel.
    Leider geht das alles immer viel zu schnell… 🙁
    In sechs Wochen ist schon wieder Sonnenwende

      1. chris

        Berlin ist noch nach uns. Hier blüht der Raps schon im April. Die Ebene am Untermain ist eben doch klimatisch begünstigt. Wo wohnst Du denn, in den Bergen?

        1. Gerhard Reimann Post author

          Ich wohne im nordöstlichsten Zipfel von Niederösterreich (Gmünd). Die Landschaftsform ist mit dem Bayrischen Wald vergleichbar. Mittlere Höhe so bei 550m und die Berge bis 1000m. Klimatisch wird das hier als das „Sibirien Österreichs“ bezeichnet: 9 Monate Winter, 3 Monate kalt. Naja, so schlimm ist es nun auch wieder nicht, hab mir die Gegend ja freiwillig ausgesucht.

          1. chris

            Aha, ja das ist wie in der Hofer Gegend, Oberfranken, da friert es sogar im Juni noch. 🙂

            Mir ist es hier in Frankfurt im Sommer oft zu heiß. Zum Glück lebe ich am Stadtrand, mit Anschluss an die Wetterau – da geht es. Bei uns friert es ja selbst im Winter kaum mal.

          2. Gerhard Reimann Post author

            Genau, während meiner Kindheit waren wir in den Sommerferien immer in der Gegend zwischen Hof und Nürnberg. Das hat mich wohl irgendwie beeinflusst.
            Frankfurt kenne ich auch recht gut, ist schon ein heißes Pflaster, auch wettermäßig.

          3. chris

            Letzten Sommer haben wir ja in der Innenstadt die 40°C Marke geknackt.
            Es ist auch sonst recht heiß: man muss zur Zeit aufpassen, dass man an der Hauptwache nicht aus Versehen eine Kugel abkriegt – war schon hart der Vatertagskrimi… 😉 Aber allgemein ist Frankfurt viel sicherer, als in den 70er oder 80er Jahren.

          4. Gerhard Reimann Post author

            In den 80ern hatte ich ein paar mal in Frankfurt ausgeholfen und mein dort ansässiger Kollege ist nie ohne seine Waffe unterwegs gewesen. Dieses Erlebnis hat wohl mein Bild von Frankfurt maßgeblich beeinflusst.
            Von der 40° Marke sind wir hier weit, weit entfernt. knapp über 30° ist hier Maximum

          5. chris

            Aber wie gesagt, Frankfurt ist besser als sein Ruf. In Berlin oder manchen anderen ostdeutschen Städten, z.B. Leipzig, sieht es schlechter aus. Auch im Ruhrgebiet und Rheinland blüht die Kriminalität. Frankfurt dagegen ist sauber und chic geworden, sogar das Bahnhofsviertel ist jetzt in. Vor allem ist Frankfurt richtig teuer geworden… 🙄

          6. Gerhard Reimann Post author

            Ich bin ja gebürtiger West-Berliner und Du hast vollkommen Recht mit der Kriminalität in so manchen Großstädten. Grad in Berlin sehe ich das sehr deutlich. Selbst in vorher sehr ruhigen Randgebieten ist man heute weit von einem sicheren Leben entfernt.
            Die Preise allen Großstädten sind inzwischen happig, zum Ausgleich sinken die Löhne und das Pensionsalter wird raufgesetzt – Ein Dreimalhoch der Politik.

          7. chris

            Ich hab mal in Kreuzberg gelebt während des Studiums. Ich war früher viel in Berlin. Nach der Wende nicht mehr so. Berlin hat sich nicht zum Vorteil verändert. Die Hochhäuser am Zoo wären früher nicht genehmigt worden und was im Görlltzer Park abgeht, ich enthalte mich mal eines Kommentars. Ganz schlimm ist es ja heute am Cottbusser Tor… 🙄

          8. Gerhard Reimann Post author

            Dazu kann ich nur sagen, dass Berlin nicht mehr die Stadt ist, in der ich aufgewachsen bin. Auf Besuch fahre ich gerne, aber leben möchte ich dort auf keinen Fall mehr. Aber es gefällt mir, dass Du dort auch mal gelebt hast.

  2. chris

    Ich habe sogar heute noch einen Cousin in Berlin.
    Ein Bett steht da also immer – aber es zieht mich
    nicht mehr so hin. Die Szene hat sich auch
    völlig verändert. Die Stadt ist mir viel zu
    hektisch geworden. Ich gehe ja schon
    in Frankfurt kaum mal in die City. 😉

    1. Gerhard Reimann Post author

      Mit der Hektik hab ich jetzt kein Problem mehr. In Gmünd gibt es eine Ampelanlage und eine Fußgängerampel. Um eine weitere zu bewundern muss man etwa 30 km nach Süden oder 60 km nach Westen fahren.
      Zeit ist das, was in ihr passiert – und hier ist das recht wenig.

      1. chris

        Was verschlägt einen Berliner denn eigentlich nach österreichisch Sibirien? Das muss ein gewaltiger Kulturschock gewesen sein – schon allein die Sprache… 😉

        1. Gerhard Reimann Post author

          Der Kulturschock war nicht das Problem, ich hab über 20 Jahre europaweit gearbeitet. Dadurch war ich auch einige Zeit in Wien und hatte dort meine zukünftige Ex-Frau getroffen (kennen gelernt hab ich sie später). Sie zog nach Berlin; mir gefiel jedoch die Gegen, aus der sie stammte – nämlich diese hier. Als ich es nach vielen Jahre geschafft hatte, sie zu überzeugen, dass wir nach Österreich ziehen und wir uns dann hier eingewöhnt hatten, wollte sie die Scheidung. Sie zog weg, die Kinder blieben bei mir. Inzwischen sind beide volljährig und ich hätte die Wahl einer anderen Umgebung, aber es gefällt mir hier.
          Nun zur Sprache, das war hart! Laute, die ich nicht aussprechen kann, Wort, die sich von Dorf zu Dorf ändern oder unbekannt sind und oft nur kaum hörbare Nuancen in der Aussprache, die dann eine völlig andere Bedeutung ergeben. Kurz gesagt, ich hab etwa zwei Jahre gebraucht, um halbwegs meine Nachbarn zu verstehen und spreche hier ein nahezu akzentfreies Hochdeutsch, allerdings mit österreichischen Worten durchsetzt.

          1. chris

            Ja, so kanns gehen im Leben. Ich komme ja auch nicht aus Hessen und war vorher in halb Europa unterwegs. Aber manchmal landet man irgendwo, wo man es vorher nicht gedacht hätte. Denn im östlichsten Vorort Bergen lebe ich quasi schon auf dem Lande. Unser Ort hat zwei Kreisgrenzen. Aber wenn ich will, bin ich mit der U-Bahn auch in 10 Minuten an der Hauptwache. 🙂 Meist nutze ich aber das Fahrrad. Es gibt einen Rundwanderweg komplett um Frankfurt, der ist sehenswert: von einem Naturschutzgebiet ins Andere. Wir haben im Süden zudem einen riesigen Stadtwald. Übrigens die oberhessischen Dialekte hier in der Wetterau oder im vorderen Vogelsberg haben es auch in sich. Da denkst Du manchmal, Du wärst im Ausland…. 😉

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