Gerhards Fotoblog

Das Leben könnte so leicht sein

„Das Leben ist einfach, aber wir bestehen darauf, es kompliziert zu machen.“(Konfuzius, chinesischer Philosoph, vermutlich 551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

Nachdem ich mir vorgenommen habe, C/C++ zu lernen um Steuerungen für verschiedene fotografische Projekte zu bauen/programmieren führt keine Weg an Linux vorbei. Die Installation war nicht grade das, was man als einfach bezeichnen kann. Das System auf den Rechner zu bekommen war ja grad noch hinzubekommen, wenn man von den für mich verwirrenden, oder besser unbekannten, Einteilungen der Festplatte für den Betrieb absieht. Dann kam die Herausforderung: Mein WLAN -Stick, ein TP-Link Archer T2UH, wir von Linux nicht erkannt und hat auch keinen Treiber dabei. Ich fühlte mich in die 80er zurückversetzt, wo noch für jedes Programm der passende Treiber installiert werden musste.

Aber wozu gibt es das allwissende Internet. Das sagt mir, kein Problem, einfach den passenden Treiber von der TP-Link Webseite herunterladen und installieren. So weit, so gut, einen Treiber für den WLAN – Stick herunterladen, wenn das WLAN nicht funktioniert. Also im guten alten Windows den Treiber heruntergeladen und wie schön, es ist auch eine Anleitung dabei. Nur ist niemand dabei, der das einem Linux -Neuling in verständliche Symbolik übersetzen könnte. Fünf Seiten kryptischer Befehle um den vorhandenen Treiber von Linux anzupassen.

Nach zwei Tagen saß ich immer noch mit Tränen in den Augen vor dem Bildschirm und suchte nach besseren Lösungen. Suchet, so werdet ihr finden, oder so ähnlich heißt es und dann kam die Erlösung mit dem Fund einer rettenden Seite.  Mit nur sechs einfachen Eingaben war die Sache erledigt – geht doch.

Wenn ich so auf die letzte Tage zurückblicke kann ich nur voller Stolz sagen, dass ich mit meiner Nicht-Standard-Installation und exotischem Equipment über Linux mehr gelernt habe, als in einem 10 wöchigen Volkshochschul Lehrgang. Es geht weiter, jetzt aber mit WLAN.

0 Kommentare zu “Das Leben könnte so leicht sein

  1. oteske

    Warum sagst Du denn nichts????
    Mir geht es umgekehrt in der Windows Welt, ich blicke da nichts. Wenn ich Dir helfen kann melde dich bitte. Linux ist so schön einfach und im Gegensatz zu Windows darf man selbst denken und entscheiden, ist also nur etwas für selbständig denkende Menschen. C/C++ ist auch eine sehr schöne Sache. Ich liebe C, ich programmiere jetzt seit ca knappe 30 Jahre in C, es ist so wunderbar einfach. Alles geht aber nichts muss, bei voller Kontrolle. Also melde dich bitte wenn Du Hilfe benötigst. Was hast Du für ein LINUX ich arbeite seit fast 20 jahren mit Suse.
    Allerdings bin ich jetzt für etwas über eine Woche in Indien, Software Inbetriebnehme 😉
    Gruß
    Oli

    1. Gerhard Reimann Post author

      Danke für Dein Angebot, ich komme da sicher auf Dich zurück. Jetzt zum Anfang find ich es gar nicht so schlecht, dass nicht alles gleich funktioniert lernen tue ich so am meisten, schließlich wächst man mit seinen Aufgaben.
      Ich hab erst mal Ubuntu installiert, war grad griffbereit. Vorrangig werd ich mit C/C++ weitermachen, das macht echt Spaß und fordert die grauen Zellen, Linux so nebenbei. Vor ein paar Tagen hab ich mir noch einen Raspberry Pi gegönnt, der wahlweise mit Raspian oder Ubuntu Mate läuft. Bin grad voll in der Materie drin.
      Viel Spaß bei den Indianern 😉
      LG Gerhard

      1. oteske

        Rasberrys habe ich zwei am laufen. Die Dinger sind als Server wirklich 1A. Auf den einen habe ich einen Apache, Mysql, php und einen Git Server. Dann habe ich ihm über ddns einen Internetzugang von außen spendiert, d.h. ich kann von jedem Ort der Welt mir meine etwas über 101 Tausend Bilder ansehen. Spielerei, klar aber geht! Ich kann von überall per SSH drauf, dass hat schon was. Ich habe den Rasberrys jeweils noch eine WD Festplatte (24/7) gegönnt. Die dann aber bitte über einen aktiven USB Hub anschließen. Ich würde dir empfehlen, eine größere SD karte zu verwenden. Die original karte ist etwas klein. Das /home und die Dirs vom Apache und Mysql habe ich auf die Plate gemountet. Unterm Strich hat man dann für nicht ganz 150 Euro einen Server der 24/7 tauglich ist und kaum Strom braucht. Ein ideales Spielzeug 😉
        Gruß
        Oli

        1. Gerhard Reimann Post author

          Das sind alles so spannende Sachen. Wenn ich das vorher gewusst hätte, was da auf mich zukommt, hätte ich die Finger von gelassen, nun ist zu spät, jetzt hat mich hat die Neugier fest im Griff.

  2. afrikafrau

    Uh , ja habe auch meine Erfahrungen mit Linux, Ubuntu etc. schon hinter mir, da ich nicht vom fach bin, viel gelernt, aber die Programmierung kann ich nicht, z.Zt. arbeite ich mit windows 10,
    vielleicht auf dem 2. alten pc vielleicht mal wieder Ubuntu istallieren?
    sehr anregend,

    1. Gerhard Reimann Post author

      Ja, Erfahrungen machen find ich wichtig und alles was man nicht kann, aber interessiert sollte man ausprobieren. Der Punkt, an dem man merkt, dass es doch nicht das Richtige ist kommt dann schon, oder man macht weiter.
      Für die „vielleicht“ Installation brauchst Du gar keinen 2. alten PC, da reicht bereits ein USB-Stick.

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