Gerhards Fotoblog

Burgruine Kollmitz

Die im 12. Jhd. erstmals erwähnte, im 16. Jhd. zum Renaissance Schloss erweiterte und bereits im 18. Jhd. dem Verfall preisgegebene Burg gehört heute zu den am Besten erhaltenen Ruinenanlagen in Östereich.

Seit 1974 kümmert sich der Verein zur Erhaltung der Ruine Kollmitz um die bestmögliche Erhaltung der Substanz.

Hier findet man eine detaillierte Beschreibung der Anlage.

Hier gibt es weitere Fotos=>

14 Kommentare zu “Burgruine Kollmitz

  1. Da Wolf

    Leider ist der Link der Kollmitz-Ruine wieder einmal im Format nicht für das Smartphone geeignet. Aber ansonsten sehr schöne Ruine. Als Fan möchte ich diese auch einmal sehen …

    1. Gerhard Reimann Post author

      Auf meinem Samsung Smartphone habe ich keine Probleme mit der Betrachtung der Bilder. Vielleicht sind bei deinem irgendwelche Sicherheitseinstellungen, die ein Scripting untersagen, aktiv.
      Damit Du auch in den Genuss der Fotos kommst, habe ich sie alle in einem einzigen JPG-Bild zusammengesetzt.
      Ist nicht grad der beste Komfort, aber ich bin kein Web Programmierer.

      1. Da Wolf

        Mir hängt das seitlich Menü über die Hälfte des Bildschirms. Ist nicht selten bei nicht Smartphone optimierten Inhalten …
        Werde mir deine Bilder sofort ansehen

  2. Da Wolf

    Das habe ich auch so noch nie gesehen: Der Zugang zum Bergfried (wenn es er einer ist) ist weggebrochen und mit einer Hängebrücke adaptiert worden

    1. Gerhard Reimann Post author

      Der viereckige Turm gehört zur Wehrmauer, die etwa 350m vor der Burg steht. Der runde Turm ist das Hauptportal und diente gleichzeitig zur Überwachung der Außenmauern. Der Turm mit den Öffnungen ist der Hungerturm und war einer der ersten, die mit Kanonen bestückt waren. Der Bergfried ist der schlanke Turm (vorletztes Bild, 2. Reihe).
      Einen Bergfried mit einem Tor zu versehen würde ihn ja seiner ursprünglichen Bestimmung entheben. Er soll leicht zu verteidigen sein und die letzte sichere Zuflucht gewährleisten. Deshalb stehen sie gewöhnlich auch nicht an einer zugänglichen Außenmauer.

      1. Da Wolf

        Danke für die informative Ausführung! Wohl selbst ein Burgen-Fan?
        Noch eine Frage: Wenn der Bergfried die letzte Bastion darstellt und keine Öffnungen vorweisen soll – wie soll man dann im Falle einer Erstürmung in den Turm flüchten? Wie ist es denn sonst üblich? Kenne die Bergfriede sonst mit einer „normalen“ Öffnung als Zugang. Sonst aber mit kaum (Fenster-) Öffnungen … oder eher mit Schießscharten…

        1. Gerhard Reimann Post author

          Also, der Bergfried war immer das erste Gebäude einer Burganlage. Der Eingang war nur über eine Leiter erreichbar und die Treppen innerhalb so eng, dass nur eine Person durchkam (leichtere Verteidigung). Öffnungen gab es schon, jedoch so klein, dass niemand einsteigen könnte.
          Bei der Bildbeschreibung sieht man den Eingang des Bergfrieds nicht, deshalb hab ich das als Unterscheidungsmerkmal genommen, war ´n bischen ungeschickt von mir.

          1. Da Wolf

            Nein, kein Problem. Jetzt verstehe ich es schon viel besser. Aber irgendwie eigenartig, dass ich, obwohl schon viele Burgen besichtigt, diese Art von Zugang in keinster Erinnerung habe

          2. Gerhard Reimann Post author

            Es gibt viele Burgen, bei denen Der Eingang später geändert wurden, gar nicht mal, indem ein weiterer Eingang geschaffen wurde sondern durch bautechnische Erweiterungen wie Anhebung des äußeren Fundamentes oder Anbau von Gebäuden. Manch mal handelt es sich nicht um einen „echten“ Bergfried.
            Du musst Dich mal die die Lage der Erbauer versetzen. Sie kommen in eine feindlich Umwelt und müssen so schnell wie möglich eine sichere Zuflucht schaffen. Zuerst eine Anhebung, das nur über Leitern erreichbar was (mehrere Meter, nur durch Leitern erreichbares Fundament) darauf dann der Turm mit dem Eingang. Was nicht so gebaut wurde, sind Verteidigungstürme, manche eben als letzte Bastion genutzt.

  3. Gerhard Reimann Post author

    Wenn ein Bergfried umgebaut wird, dann ist er irgendwann kein Bergfried mehr, sondern ein Wehrturm, Wohnturm oder sonstwas. Viele Burgen wurden als Schlösser umgebaut, die sind dann auch nicht mehr als Burg verwendbar.

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