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Burg Kaja

Die Feste Kaja wurde als Stammburg der Herren von Chiowe genannt. 1196 siegelte Herzog Friedrich I. hier vor 30 Adligen und 24 Rittern als Zeugen zahlreiche Urkunden.1360 verkaufte Niklas von Kaja die Burg an Herzog Rudolf IV., aber schon 1376 ging sie als Pfand an die Grafen von Maidburg-Hardegg. Um diese Zeit starb Graf Burkhard II. auf Kaja, der Kanzler von Kaiser Karl IV. Ende des 14. Jahrhunderts eroberten Johann und Heinrich von Leipa die Feste Kaja. Sie machten aus ihrer Eroberung eine Raubritterburg und verbreiteten in den umliegenden Dörfern Angst und Schrecken.

Rittersaal der Burgruine Kaja
In den Jahren 1425 bis 1427 folgte durch die Hussiten die nächste Eroberung. Wenige Jahre später, um 1430, erhielt Ulrich von Eyczing (auch von Eitzing) für treue Dienste die Burg und schien damit erstmals in Niederösterreich auf. Die zeitliche Abfolge von Eroberung und Übergabe der Burg ist allerdings unklar. Der Hof in Wien unterstützte Ulrich von Eyczing beim Wiederaufbau der Burg, die in der Folge stark befestigt wurde. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts verlegten die Eyczinger ihren Wohnsitz nach Schloss Niederfladnitz, das ebenfalls zur Herrschaft Kaja gehörte. 1546 starb Erasmus I. Freiherr von Eyczing auf der Burg Kaja.

Im Jahr 1588 gingen Burg und Herrschaft Kaja ebenso wie die Herrschaft Niederfladnitz über eine Tochter der Eyczinger an die Familie Trautson. 1781 wurde die Familie der Fürsten Auersperg Besitzer der Feste Kaja, und 1945 ging die Ruine an die Grafen von Waldstein-Wartenberg.

Quelle: Wikipedia

Anmerkung: Leider ist die Besichtigung nur an Wochenenden und Feiertagen möglich!

10 Kommentare zu “Burg Kaja

  1. Ewald Sindt

    Burgen üben eine einzigartige Faszination aus, erinnert an die Kindheit wo man noch Ivenhoe war und u.a. Kibbel Kabbel spielte und Telefone eine Schnur. 😂😂😂

  2. zimmermannmon

    Noch so eine feine Burg, da kann ich gar nicht genug von bekommen, und auch diese ist toll! Mein Sohn hatte in Kindertagen eine Ritterburg, mit Papa zusammen selbst aus Holz gemacht und liebevoll bemalt, irgendwie vererben sich auch Vorlieben, lach!

    1. Gerhard Reimann Post author

      Geht mir ebenso, als Kind hatte ich eine Ritterburg und rate mal was ich meinen Kindern geschenkt habe. Dann hatte mein Vater für seine Enkel auch noch mal eine große gebaut, soviel zu Vorlieben.

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