Gerhards Fotoblog

Bayreuther Hütte – Kramsach (Tirol)

50 Jahre ist es jetzt her, dass mein Vater mit mir zur Bayreuther Hütte (etwa 8,5 Km / 1040 Höhenmeter) gewandert ist. Grund genug, das noch  einmal zu wiederholen. Mein Vater kann mit seinen kränklichen 84 Jahren leider nicht mehr dabei sein, aber genau an seinem Geburtstag geht es hinauf. Die Wettervorhersage ist denkbar schlecht (Gewitter mit heftigen Regenfällen), aber was sind schon Vorhersagen gegen meine Schutzengel (auch wenn gelegentlich wieder einer wegen Burnout aussteigt) und außer himmlischer Drohungen war ja dann auch nichts.

Die komplette Bilderserie könnt ihr hier sehen =>

1967

 

Der Wanderstock von 1967 war mit dabei, auch wenn er inzwischen viel zu klein ist

30 Kommentare zu “Bayreuther Hütte – Kramsach (Tirol)

    1. Gerhard Reimann Post author

      Ich bin 1987 von Kairo nach Hurghada mit dem Auto gefahren und und hab dort einige Tagesausflüge zu Fuß gemacht. Meine Dias von damals sind leider alle futsch, in Berlin hab ich wohl noch einige Abzüge. Wenn ich dran denke und finde, nehme ich sie nächstes mal mit.

  1. zimmermannmon

    Schön, so eine Erinnerungsreise, und ein wunderbarer Ort, um selbigen nachzuträumen. Ich denke auch, Schutzengel sind recht robust, und ich hoffe, die deinen geben gut acht!

    1. Gerhard Reimann Post author

      Hatte ich auch vor, nur das aufkommende Gewitter ließ mich im Tal übernachten, weil ich am darauffolgenden wieder in Salzburg sein wollte. Vielleicht gehe ich nochmal rauf.

  2. Blumentorte

    Wunderschönes Foto mit dem Blick ins Inntal! Es ist immer wieder erstaunlich, finde ich, dass bestimmte Wege bleiben, obwohl man selbst zwischenzeitlich so viel erlebt. Dieses Alles-Wie-Es-War fasziniert mich. Man kommt wieder hin, und die Erinnerung ist dort schon geparkt und wartet auf Dich. Als wäre nix gewesen.

    1. Gerhard Reimann Post author

      Das fand ich auch schön, vieles aus meiner Erinnerung wiedererkannt zu haben. Jedesmal, wenn ich nach Berlin fahre, ist von den wenigen noch erhaltenen Orten wieder etwas verschwunden – dort löst sich meine Vergangenheit auf.

      1. Blumentorte

        Ja, das geht mir in Berlin auch so. Ich beobachte zwar immer wieder fasziniert, die sich ständig erneuernde Stadt, die neuen Entdeckungen, aber es geht eine Erinnerung verloren mit dem veränderten Erscheinungsbild eines kleinen verträumten Platzes oder eines Lädchens, wenn da plötzlich die Neuzeitfassade steht. Ich bin da offenbar zu stark am Visuellen orientiert, zu wenig an der Energie und Magie des Standortes/-punktes. Das gilt es noch zu lernen für mich.

        1. Gerhard Reimann Post author

          Wir müssen wohl beide lernen, dass auch unsere ehemals gewohnte Umgebung ein Recht hat sich genauso zu verändern, wie wir es tun.
          Vielleicht fallen mir die Veränderungen besonders auf, weil ich nicht mehr in der Vergangenheit leben möchte.

  3. werbechalet

    Wunderschöne Bilder und Gegend. Die Region kenne ich aus den achtziger Jahren, aber ich werd‘ jetzt nicht zu sentimental…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.