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Gewissenlose Jagdmethoden

Bei diesem Schild dürfte es sich um ein Überbleibsel handeln. Die Jagd mit diesen grausamen Geräten ist seit 1995 in der EU verboten. In Österreich gab es noch Sondergenehmigungen von Oktober bis April. 2009, Nach einem Unfall mit einem Mädchen, sie griff in eine gut getarnte Falle, in der zwei Eier lagen, wurden diese Fallen endgültig verboten (außer bei Seuchengefahr). 

Daran sieht man einmal, wie stark die Lobby der Jägerschaft ist. Wenn sie nicht in der Lage sind, das zu treffen, was vor der Flinte läuft, werden grausame Fangmethoden angewendet und das Verbot elendig lange herausgezögert. In einem Zeitungsartikel wurden sie einmal als „bewaffnete Alkoholiker“ bezeichnet, den Begriff fand ich passend.

Es werden übrigens immer wieder illegal aufgestellte Fallen gefunden!

6 Kommentare zu “Gewissenlose Jagdmethoden

  1. Ule Rolff

    Was starke Lobbies in Verbindung mit dem Waffengeschäft vermögen, kann man derzeit in den USA auch gut beobachten – Kulturgeschichte hin oder her …
    Die Aufstellung eines solchen Schildes führt dann dazu, dass Verletzte auch noch als „selbst schuld“ angesehen werden.

    1. Gerhard Post author

      Das Aufstellen eines Schildes räumt noch lange nicht das Recht ein, sich einer Verantwortung zu entziehen. Spielende Kinder und Ortsfremde sind immer dieser Gefahr ausgesetzt. Außerdem sind solche Jagdmethoden sind feige Tierquälerei!

    1. Gerhard Post author

      Hatte bereits zu meinen Pfadfinderzeiten immer wieder Probleme mit einigen. Es gibt aber auch diejenigen, die sich mehr als Heger verstehen und das auch deutlich leben.

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